Osterfeuer gut besucht

Am Ostersamstag fand auf der Wiese gegenüber dem Gerätehaus das traditionelle Osterfeuer statt. Petrus hatte mal wieder ein einsehen und die zahlreichen Besucher konnten das Feuer bei trockenem Frühlingswetter beobachten. Bei Bratwurst, Steak und Pommes konnten sich die vielen Gäste stärken. Aber auch ein Bier, ein Glühwein oder eine Cola durften nicht fehlen. Der Spielmannszug der Feuerwehr Honerdingen sorgte für die musikalische Unterhaltung und die zahlreichen Kinder hatten eine Menge Spaß dabei, die Erwachsenen die Gesichter mit Ruß zu schwärzen.

Die Jugendfeuerwehr war erstmals mit einem eigenen Stand vertreten. Für die kleinen Gäste gab es frische Waffeln und heißen Kakao. Außerdem wurden kleine Schokohasen verteilt. Die Jugendfeuerwehr wollte mit dieser Aktion Werbung für sich selber und die Kinderfeuerwehr machen.


Jetzt geht’s los: Ortsbrandmeister Michael Schlüter wird zum „Brandstifter“ und entzündet das Osterfeuer 2012

Bei Sonnenschein fanden wieder viele Besucher den Weg zum Osterfeuerplatz


Die Jugendfeuerwehr war erstmals beim Osterfeuer mit einem Stand vertreten


Wandern der aktiven und passiven Mitglieder

Bei wunderschönen Frühlingswetter und schon fast sommerlichen Temperaturen fand das diesjährige Wandern der aktiven und passiven Mitglieder der Feuerwehr Honerdingen statt. Die knapp 35 Wanderer traffen sich um 15:00 Uhr am Gerätehaus. Von hieraus ging es mit Fahrzeugen zum Ausgangspunkt der Wanderung, zum alten Trimm-Dich-Pfad im Uhlenbusch. Unter Führung von Mirko Kruse machte sich die Gruppe Richtung Düshorn auf den Weg.

In Ellinghausen wurde eine Pause eingelegt. Bei kühlen Getränken und kleinen Salami- und Käsehäppchen konnten sich die Wanderer stärken, bevor der restliche Weg angetreten wurde. Insgesamt wurden 7 Kilometer zurückgelegt.

Gegen 18:00 Uhr wurde das Gerätehaus wieder erreicht. Hier wartete bereits ein gemeinsames Essen auf die hungrige Gruppe.


Atemschutzgeräteträger bilden sich fort
Wärmegewöhnungsanlage in Schneeheide wurde besucht

Am Donnerstag den 29. März besuchten ein Teil der Honerdinger Atemschutzgeräteträger die Feuerwehrtechnische Zentrale in Schneeheide. Grund für den Besuch war ein Ausbildungsabend an der sogenannten Wärmegewöhnungsanlage (WGA). Die Ausbildung begann mit einer theoretischen Einweisung. So wurde das Vorgehen im Innenangriff erläutert und die Gefahren eines Flash Overs und eines Backdrafts näher gebracht. Anschließend wurde praktisch der Seitenkriechgang, die Handhabung des Hohlstrahlrohrs und das Öffnen von Türen von Brandräumen durch das Ausbilderteam erklärt. Zum Abschluß durchlief jeder Teilnehmer zweimal die WGA. Hier wurde das zuvor Erlernte praktisch umgesetzt. So wurde unter Atemschutz eine Brandtür geöffnet und der Brandrauch mit Hilfe des Hohlstrahlrohrs abgekühlt. Anschließend wurde der Container betreten und das simulierte Feuer bekämpft. Als kleine Überraschung wurde auch ein Flash Over eingespielt. Hierbei konnten die Trupps das Verhalten in so einer Ausnahmesituation üben.

Nach gut drei Stunden war der Ausbildungsabend beendet. Alle Teilnehmer waren sich einig: Dieser Übungsabend hat allen viel Spaß gemacht und war gleichzeitig sehr lehrreich. Das Durchlaufen der WGA berechtigt jetzt auch die Ausbilung in der in Niedersachsen einmaligen Brandsimulationsanlage (BSA) in Schneeheide. Hier kann vom Küchen- bis zum Kellerbrand alles unter realen Bedingungen trainiert werden.


Unter dem wachsamen Auge des Ausbilders (rechts) öffnet ein Trupp die Tür zum Brandraum

Der Moment des simulierten Flash Overs: Der vorgehende Trupp wirft sich zu Boden und schützt sich mit Hilfe des Hohlstrahlrohrs vor den Flammen.


Großbrand in Walsroder Innenstadt
Feuerwehr Honerdingen bei Folgeeinsatz gefordert

Während die Arbeiten beim Einsatz in Altenboitzen noch liefen, wurde gegen 21:45 Uhr ein weiteres Feuer gemeldet. Am Walsroder Kirchplatz sollte ein Dachstuhl brennen. Die Honerdinger Einsatzkräfte machten sich , genauso wie die Walsroder und Krelinger Wehren, auf dem Weg zur neuen Einsatzstelle. Vor Ort war eine starke Rauchentwicklung im Dachbereich eines dreistöckigen Bürogebäudes festzustellen. Bedingt durch die enge Bebauung wurde durch den Walsroder Einsatzleiter, Ortsbrandmeister Ralf Schulz, Großalarm ausgelöst. Weitere Wehren wurden alarmiert. Zwei weitere Drehleitern aus Verden und Soltau wurden angefordert. Ein Außen- und Innenangriff wurde eingeleitet. Neben der Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz wurden zwei Wasserentnahmestellen aus der Böhme aufgebaut. Die Löscharbeiten wurden durch die extremen kalten Temperaturen erschwert. Das Löschwasser gefror sofort auf dem kalten Boden und sorgte für eine spiegelglatte Eisbahn. Durch den Walsroder Bauhof wurden die Flächen mit Streusalz abgestreut. Während der Löscharbeiten wurden 4 Feuerwehrleute leicht verletzt. Durch die Polizei wurden drei Anwohner in Sicherheit gebracht. Durch den Fachzug Logistik der Kreisfeuerwehrbereitschaft wurde die Versorgung der Einsatzkräfte sichergestellt. Außerdem wurde der Fachzug Strahlen- und Atemschutz der Umweltbereitschaft alarmiert, um ausreichend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben. Ein Einsatz dieser Einsatzkräfte war aber nicht mehr erforderlich. Nach ca. 2 Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Mit Hilfe von Wärmebildkameras wurde nach Glutnestern gesucht. Durch die Honerdinger Wehr wurden Atemschutzgeräteträger gestellt, die Atemschutzüberwachung sichergestellt und mit Hilfe der Feuerwehr Benzen die Löschwasserversorgung für die Drehleiter aus Soltau aufgebaut. vor Ort waren der Kreisbrandmeister Uwe Quante, der Stellvertretende Abschnittsleiter Dieter Fricke, der Stadtbrandmeister Richard Meyer, der Stellvertretende Stadtbrandmeister Gerold Bergmann, der Brandschutzprüfer des Landkreises Folkard Boyer. Gegen 1:30 Uhr konnte die Einsatzstelle verlassen werden.

Eingesetzte Kräfte vor Ort: ca. 150 Kameraden (davon 22 aus Honerdingen)

Eingesetzte Fahrzeuge: LF8/6, MTF (Honerdingen), ELF, LF 16, TLF 16/25, RW2, DLK, MTF, GW-L (Walsrode), MTF, LF 10/6 (Düshorn),TSF (Fulde), TSF (Benzen), TLF 8/18, LF 8/6 (Krelingen), DLK, MTF (Verden), DLK, TLF, ELF (Soltau), TLF 16/25, LF 16/12, LF 8, ELF (Bad Fallingbostel), TLF, HLF, LF 8, ELF (Bomlitz)

Bilder: Jens Führer


Schornsteinbrand in Altenboitzen
Feuerwehr Honerdingen unterstützt mit Atemschutzgeräteträgern

In Altenboitzen kam es am Samstag den 04. Februar zu einem Schornsteinbrand. Die eintreffenden Feuerwehren Altenboitzen und Kirchboitzen stellten bei ihrem Eintreffen an der Einsatzstelle zwar keine Flammen oder Funken aus dem Schornstein fest, dafür aber eine Rauchentwicklung im Bereich des Dachstuhls. Daraufhin ließ der Einsatzleiter, der stellvertretenden Stadtbrandmeister Gerold Bergmann, die Ortswehren Südkampen, Walsrode, Krelingen und Walsrode nachalarmieren., um ausreichend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben. Das diese Entscheidung richtig war, zeigte sich kurze Zeit später, als Flammen aus dem Dachstuhl schlugen. Die Feuerwehr Honerdingen wurde per Funkmeldeepfänger um 19:55 Uhr durch die Leitstelle Soltau alarmiert. Vor Ort wurde mit Hilfe der Walsroder Drehleiter das Dach aufgenommen und das Feuer bekämpft. Außerdem wurde ein Innenangriff eingeleitet. Die Maßnahmen zeigten schnell ihre Wirkung und das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden. Mit Hilfe der neuen Wärmebildkamera konnte nach versteckten Glutnestern gesucht werden. Insgesamt waren ca. 85 Einsatzkräfte vor Ort. Ebenfalls vor Ort waren die Polizei und das DRK. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Der Einsatz war gegen 21:45 Uhr für die Honerdinger Kräfte beendet.

Eingesetzte Kräfte: 85 Kameraden (davon 15 aus Honerdingen)

Eingesetzte Fahrzeuge: LF8/6, MTF (Honerdingen), TSF (Altenboitzen), LF 8 ( Kirchboitzen), LF8, TLF 8/18 (Südkampen), LF 8/6, TLF 8/18 (Krelingen), ELF, DLK, LF 16/12, TLF 16/25, GW/L (Walsrode)


Mit Hilfe der Walsroder Drehleiter wird das Dach aufgenommen und der Brand bekämpft.

Tobias Seifert und Markus Bublak aus Honerdingen warten auf ihren Einsatz.

Bilder: Jens Führer


Feuer in Behinderteneinrichtung

Erster Einsatz im Jahr 2012

Am Donnerstag den 02. Februar 2012 wurde die Feuerwehr Honerdingen zum erstenmal im Jahr 2012 per Sirene und Funkalarmempfänger alarmiert. In einem Betriebsgebäude der Heidewerkstätten (Behinderteneinrichtung) kam es unter großer Rauchentwicklung zu einem Feuer in einer Absauganlage. Die eintreffende Feuerwehr Walsrode ließ um 13:41 Uhr, aufgrund der vorgefundenen Lage, die Feuerwehr Honerdingen nachalarmieren. Die Walsroder Kräfte hatten aber das Feuer schnell unter Kontrolle, sodas ein Eingreifen der Honerdinger Kameraden nicht mehr erforderlich war. So konnte bereits gegen 14:15 Uhr die Einsatzstelle wieder verlassen werden.

Vor Ort waren der Stadtbrandmeister Richard Meyer und der Brandschutzprüfer des Landkreises Folkard Boyer. Brandursache war ein technischer Defekt.

Eingesetzte Kräfte: 8 aus Honerdingen

Eingesetzte Fahrzeuge: LF 8/6, MTF (Honerdingen), ELF, LF16/12,

DLK 23/12, RW2